Freitag, 3. Dezember 2010

Der erste Monat

 Hallo, ihr Lieben...
 der erste Monat ist "geschafft"..und die Zeit ist sehr schnell vergangen, im Gegensatz
 zu den Menschen hier, die alles eher langsam und gemütlich angehen!
 Um unser täglich "Brot" zu bekommen, laufen wir zwei Mal sie Woche, bergauf, zu dem
 bunten Markttreiben.
 Auf diesem Weg treffen wir auf immer lachende, spielende Kinder die das Wort
 "Mzungu" (Europäer) schon von Weitem rufen.
 Sie begegnen uns in zerissenen, schmutzigen Kleidern mit den verschiedensten Spielgeräten
 in der Hand. Ihre Kreativität kennt keine Grenzen...von Steinchen spielen über  mit alten
 Fahrradreifen den Berg runter rennen bis hin zum Tanzen.
 Die bunten Farben des Marktes strahlen uns entgegen und der Gruch des Marktes ist
 unverkennbar!
 Hier kaufen wir dann Tomaten, Zwiebeln, Paprika... und die verschiedensten Obstsorten.
 Es macht uns immer wieder Spaß in das Getummel und somit auch ein Stück in die Kultur
 einzutauchen.
 Jedes Mal wieder bestaunen wir die starken Frauen, die ihr Hab und Gut auf den Köpfen
 tragen...riesen Bananenstauden, Körbe gefüllt mit Tomaten oder Sonstigem..
 Wie versuchten es selbst...und scheiterten^^
 Da unser Ort "Heri" (Freude) abgelegen ist von jeglicher Zivilisation, versteckt zwischen
 Bergen, die in der momentanen Regenzeit nur so strahlen im den verschiedensten Grüntönen,
 müssen wir einige Lebensmittel in Kigoma besorgen.
 Wir veruchen alle zwei Wochen ein Platz im Hospitalcar zu ergattern, um dann 1,5Stunden
 über eine nicht gepflasterte Straße in das Tal zu fahren.
 Dort angekommen und aus dem Auto ausgestiegen, fangen wir an zu schwitzen...meist 10Gard
 wärmer als in Heri.
 Wir benötigen den ganzen Tag um alles auf unserer langen Einkaufsliste zu bekommen...
 handeln ist angesagt (wir müssen das noch ein weinig üben)

 Da wir IMMER NOCH auf unsere Arbeitsgenehmigung warten versuchen wir seit ca 14Tagen
 uns nützlich zu machen und sortieren und zählen und zähln und zählen und...äähhm zählen
 verschiedenste medizinische Materialien! Verpacken diese und bringen sie an die passenden
 Orte.
 Wir freuen uns schon SEHR auf die Arbeit im Krankenhaus.
 Unsre Freizeit verbringen wir mit kochen über Feuer, Sprache lernen, im
 Kirchenchor singen (nur auf Kiswaheli und ohne Noten), Wäsche per hand waschen und
 verbringen unsere Abende meist bei einheimischen Familien.
 Gerne erkunden wir die farbenfrohe Gegend und planen schon für den nächsten Geburtstag
 (Maj´s^^) eine Backpackingtour nach Burundi! juchuuu...
 Uns geht es hier gut auch ohne Wasser und strom^^
 Was uns momentan beschäftigt? Sehnsucht nach Arbeitgenehmigung, Freude über jedes neue Wort Kiswaheli und Nutella
 an Weihnachten.
Ein kurzer Nachtrag:Montag duerfen wir aller voraussicht nach unsere Arbeit beginnen. Jipppiiiieee

 Liebste Grüße

3 Kommentare:

  1. Hi,

    ich freue michs ehr, wenn das mit eurer Arbeitsgenhemingung klappt...dann bin ich gespannt was ihr aus dem krankenhaus berichtet :-)

    Muß jetzt auf Arbeit...ganz dick anziehen da es hier -10C sind :-)

    Ach ja, echt tolles Foto :-) ich hätte gerne mehr von!!


    LG
    Jessy

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  2. Ich freue mich sehr, dass das mit der Arbeitsgenehmigung jetzt offensichtlich klappt und bin gespannt auf weitere Berichte und hoffentlich noch mehr Fotos!

    Liebe Grüße aus dem kalten, verschneiten und sehr glatten Rheinland,
    Buggi

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  3. Viele Grüße aus dem verschneiten und fast vereisten Odenwald.
    Vielen Dank liebe Eva für Deinen lieben Brief vom 15.11. der am 15.12.hier eintraf. Vielen Dank für die guten Worte schriftlich und telefonisch.
    Ich wünsche Euch jetzt schon ein paar schöne Tage bis Weihnachten.
    " Vier Takte bis weihnachten" lautet ein neues Lied von Rolf Zuckowski.
    Wir haben eine neue CD von ihm, darqauf fsind nichtnur Kinderlieder.

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